Brigitte Zypries möchte gründen

29.06.2016 - 19:00

Am 29.06. hat sich Brigitte Zypries auf Facebook den Fragen von Anni zum Thema Existenzgründung gestellt. 

Die Staatsekretärin erklärt gleich zu Anfang, dass das BMWi insbesondere innovative Gründungen fördert, Softwareschmieden, Start-ups für die Industrie 4.0. Diese Gründungen mit „überregionalen Marktneuheiten“ machen in der Statistik jedes Jahr ca. sieben Prozent aus. Die anderen 93 Prozent Neugründer stehen allerdings nicht im Fokus des Ministeriums. 

Der Kommentar eines Facebook-Users, dass Gründer Hausbanken die Note mangelhaft geben, ist für Brigitte Zypris komplett neu. Sie verweist darauf, dass es ein großes Angebot an Banken und Crowdfunding-Plattformen gibt, über die sich Gründer finanzieren können. Allerdings gibt es keine Crowdlending-Plattform, die Kreditanfragen von Gründern akzeptiert. 

Handlungsbedarf sieht die Staatssekretärin bei öffentlichen Ausschreibungen, bei denen Gründer benachteiligt sind, da immer der Nachweis erbracht werden muss, dass das Unternehmen schon länger am Markt besteht. Dafür gäbe es Bewegung beim Thema zweite Chance.  Immerhin trauen sich immer mehr Menschen beispielsweise auf Fuck-up Nights von ihrem Scheitern zu erzählen. Ob das gleich eine zweite Chance ist?
Mehr auf der Facebook-Seite des Bundeswirtschaftsministeriums.

Am 7. Juli gibt es einen weiteren Live-Chat auf Facebook: Existenzgründung – „Was es braucht, um die eigenen Träume zu verwirklichen.“