Typisch deutsch?

13.08.2014 - 14:30
Fragt man Amerikaner, Franzosen oder Australier, was der beste Weg ist, um Existenzgründer und Jungunternehmer zu fördern, antworten sie ganz eindeutig: "eine unternehmerische Ausbildung und die Vermittlung von geschäftlichen Fähigkeiten" (s. welt online). Fragt man die Deutschen nach dem besten Mittel wird sofort der Ruf nach mehr Geld laut. Dabei ist die deutsche Förderlandschaft ganz gut aufgestellt. Allein die KfW hat im vergangenen Jahr 11,3 Milliarden EUR an Gründungskrediten vergeben. Daneben gibt es über 2000 weitere Fördermittel- und Zuschussmöglichkeiten.
 
Der nächste wunde Punkt ist aus Sicht der Deutschen die Bürokratie – auch im Ranking des KfW-Gründungsmonitors einer der Top-Punkte. Rita Knobel-Ulrich berichtet in ihrer ZDF-Dokumentation am 13.08.2014 um 23.15 Uhr über den Irrsinn der Bürokratie. In diesem Zusammenhang erläutert Dr. Flehmig-Pichlmaier, Vorstand des Deutschen Gründerverbands, im Interview die Konsequenzen für das Gründungsgeschehen.
 
Mit smartgründen hat der Deutsche Gründerverband den gesamten Gründungsprozess deutlich vereinfacht und verkürzt, indem er alle wichtigen Gründungspartner von Anfang an im Boot genommen hat und alle Prozesse während der Gründung synchronisiert, standardisiert und digitalisiert sind.
 
Und vielleicht noch ein Trost. Bürokratische Hemmnisse sind nicht nur ein deutsches Problem. Gründer in Italien, Griechenland und Portugal haben es noch schwerer in Sachen Bürokratie.


smartgründen – Ihre Idee ist es wert