Start-ups sind in! Aber wer kümmert sich um die klassischen Gründer?

10.01.2014 - 15:45
Start-ups sind hip. Sie sind Lieblinge der Medien. Auch die aktuellen Regierungsparteien haben diese Klientel ins Herz geschlossen.
 
Start-ups haben in der Regel irgendwas mit IT, Software und Internet zu tun. Die Teamgründer sind meist männlich, beschäftigen durchschnittlich zwölf Mitarbeiter und haben einen Finanzierungsbedarf von 50.000,- EUR, den sie in der Regel nicht über Banken decken (müssen).
 
Zahlreiche Medienhäuser haben inzwischen eigene Accelerator-Programme wie der Axel Springer Verlag. „Boost your Dreams“ heißt es bei ProSiebenSat.1. Neben all den Gründungsinitiativen der Universitäten, mischen auch Konzerne wie die Telekom, SAP und IBM mit. Insgesamt weist der Deutsche Start-up Monitor etwa 5000 Start-ups aus.
 
Nur wer kümmert sich um die klassischen Existenzgründer, die Handwerker, Friseure, Gastronomiebetriebe, Dienstleister aller Art? Der KfW-Gründungsmonitor hat nachgewiesen, dass diese Gruppe im Jahr 2011 immerhin 453.000 vollzeitäquivalente Stellen geschaffen hat, davon 260.000 über die Gründer selber plus 193.000 sozialversicherungspflichtige Angestellte. Das sind mehr als dreimal so viel wie die Start-up Szene. Diese Gruppe benötigt ebenso externes Kapital. Nur leider sind sie nicht so hip und die Beträge sind kleiner und deshalb unattraktiver für den Finanzgeber. Venture Capital Fonds für Nagelstudios? Da scheint der Weg zum Startgeld über die KfW realistischer.
 
Mit smartgründen haben wir einen Prozess entwickelt, der die Gründung inkl. Finanzierung beschleunigt, planungssicherer macht und die Jungunternehmer bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit professionell begleitet. Und wir sprechen von allen Existenzgründern. Denn:

Ihre Idee ist es wert.