So wird Deutschland zum Gründerland

26.10.2014 - 16:30
In seiner aktuellen Focus-Kolumne analysiert Gründungsexperte Kai Flehmig-Pichlmaier die Gründe für die niedrige Gründungsquote in Deutschland. Ein wesentlicher Grund ist die mangelnde Fehlerkultur. Wenn sich jemand wirklich selbstständig machen will, bekommt er von seinem Umfeld gerne die Risiken zu hören: die Gefahr des Scheiterns als Drohkulisse. Dabei sollte Mut belohnt werden. Ein Kulturwandel wäre nötig.
 
Als weitere Begründung für die niedrige Gründerquote werden häufig wirtschaftliche Rahmenbedingungen genannt. Uns Deutschen geht’s einfach zu gut. Warum sich selbstständig machen? Nachweislich haben aber weder Rezension noch Aufschwung die Anzahl der Existenzgründungen signifikant beeinflusst. Die Gründe für die Bereitschaft zur Unternehmensgründung liegen also nicht an den Rahmenbedingungen. Immerhin ist in der Bildungspolitik ein langsamer Wandel zu verzeichnen. Einige Hochschulen haben inzwischen Förderprogramme  und Startup-Zentren aufgelegt.

Eine weitere Forderung zur Förderung von Gründungen ist der typische deutsche Ruf nach noch mehr Förderprogrammen. Allein – günstige Zinsen allein machen aus einer Idee noch kein erfolgreiches Geschäftskonzept.
 
Damit wir wirklich mehr erfolgreiche Gründungsgeschichten erzählen können, brauchen – unserer Meinung nach – Gründerinnen und Gründer mehr Respekt sowie mehr Transparenz, Planbarkeit und Standardisierung im Gründungsprozess, unterstützt von einem erfahrenen Berater, der auch nach der Gründung an Ihrer Seite steht. Denn:

Ihre Idee ist es wert!