KfW stockt Fördermittel auf

05.11.2014 - 11:30
Die KfW verbessert die Konditionen für Existenzgründer und junge Unternehmer.  Ab 1. Dezember sind Unternehmen, die bis zu fünf Jahre auf dem Markt sind – statt bisher drei – berechtigt, den ERP-Gründerkredit-Universell anzufordern. Der maximale Förderbetrag steigt von 10 Millionen auf 25 Millionen EUR. Unternehmen deren Kreditbedarf unter drei Millionen EUR liegt, erhalten besonders günstige Konditionen.

Mit dem Unternehmerkredit Plus können innovative Startups künftig bis zu 7,5 Millionen EUR pro Vorhaben beantragen. Die durchleitenden Banken werden bis zu 50 Prozent von der Haftung freigestellt. Diese Maßnahmen, initiiert von der Europäischen Kommission, EIF und KfW sind begrüßenswert, zumal Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer immer wieder über den Zugang zu Kapital klagen.

Ob aber diese Maßnahmen tatsächlich dazu führen, dass wir in Deutschland mehr erfolgreiche junge Unternehmerinnen und Unternehmer beglückwünschen dürfen, wagen wir zu bezweifeln. Neben dem Zugang zu Kapital sind für den Erfolg eines jungen Unternehmens entscheidend ein ausgereiftes Geschäftskonzept und starke Partner an der Seite der Gründerin bzw. des Gründers.