Existenzgründer in China

13.06.2014 - 17:45
Der Arbeitsmarkt für junge, gut ausgebildete Akademiker wird auch in China zusehends enger. Nach jahrelangem Büffeln für die Schule und einem guten Universitätsabschluss stehen am Ende ihrer Ausbildung nicht wenige Akademiker erst einmal auf der Straße – trotz eines Wirtschaftswachstums, von dem Europa immer noch träumt.

Der Vizeminister für Menschliche Ressourcen und Sozialabsicherung in Peking, Xin Cangxing, fordert deshalb, dass man den Studenten Unternehmergeist nahebringen sollte und deutlich machen, „dass die Selbstständigkeit eine Alternative ist". Dagegen halten renommierte chinesische Wissenschaftler, dass die betroffenen Studenten erstens für das Unternehmertum nur wenig qualifiziert sind und zweitens kaum die richtige Unternehmerperönlichkeit mitbringen. Neben dem mangelnden Verständnis in der Öffentlichkeit für diesen Karriereweg, gibt es für gründende Akademiker zudem kaum finanzielle oder persönliche Unterstützung. Im Vergleich dazu ist Deutschland ein echtes Gründerparadies.
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