Bürokratieentlastungsgesetz entlastet auch Gründer

27.03.2015 - 09:00
Benjamin Schimmel, StBGestern hat die Bundesregierung ein Gesetzespaket verabschiedet, das die Wirtschaft künftig von unnötiger  Bürokratie befreien soll. Die „Bürokratiebremse“ als Herzstück des Bürokratieentlastungsgesetzes soll sicherstellen, dass die deutsche Bürokratie zumindest nicht weiter anschwellen kann: nach dem Motto „one in, one out“ muss künftig für jede neue Verordnung an anderer Stelle eine alte abgeschafft werden. Ein Schritt in die richtige Richtung! Erst ein tatsächlicher Abbau von Verordnungen wird für den Unternehmer spürbare Entlastungen bringen.

Die „Bürokratiebremse“ wird flankiert von der Vereinfachung einzelner Verordnungen. Besonders intessant für Existenzgründer ist hierbei die Anhebung der Grenzbeträge für die Buchführungspflicht im Handelsgesetzbuch und in der Abgabenordnung um jeweils 20 Prozent auf 600.000 EUR (Umsatz) beziehungsweise 60.000 EUR (Gewinn) sowie die Anhebung der Schwellenwerte in verschiedenen Wirtschaftsstatistikgesetzen. Dies entlastet junge Unternehmen von umfangreichen Meldepflichten.
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