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Seit geraumer Zeit tut sich was beim Gründungszuschuss. Ob ein Arbeitsloser einen Gründungszuschuss bekommt, ist eine "Ermessensleistung". Einen Rechtsanspruch gibt es nicht mehr. Der Zuschuss sollte arbeitslosen Gründern helfen, die Probleme in der Startphase besser zu meistern. Die bisherige Praxis sieben Monate vor dem Antrag Arbeitslosengeld zu beziehen, um den Markt zu sondieren und dann erst Gründungsabsichten zu formulieren, ist praktisch vorbei.

So zeigen zuverlässige Zahlen, dass rund 70 Prozent aller Gründer, laut eigener Einschätzung, ohne den Zuschuss das erste halbe Jahr der Selbständigkeit nicht überstanden hätten. Das kann zum Einen daran liegen, dass das Konzept prinzipiell nicht tragfähig ist. Häufig haben Existenzgründer diesen Zeitraum allerdings genutzt, um ihr Gründungskonzept inhaltlich und operativ auszuarbeiten und zu verifizieren.

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